Career Tips

Data Analyst Jobs in Dusseldorf 2026: Bewerbung und Gehalt

JobRise Team15 min read

162 Bewerbungen pro Zusage, Durchschnitt 2026.

Data Analyst Jobs in Dusseldorf 2026: Bewerbung und Gehaltjobrise.io

Advertisement

Du sitzt vor LinkedIn, tippst „Data Analyst Düsseldorf“ ein und nach fünf Minuten fühlt sich alles gleich an: SQL, Power BI, Python, Stakeholder, Business Impact. Und dann kommt der nächste Schlag: „Bitte Gehaltswunsch angeben.“ Genau da wird es unangenehm, weil du weder zu niedrig stapeln noch dich direkt rauspreisen willst.

Düsseldorf ist 2026 ein spannender Standort für Data Analyst Jobs. Nicht so laut wie Berlin, nicht so Konzern-schwer wie München, aber stark bei Industrie, Beratung, Telekommunikation, Handel, Finanzen und Medien. Wenn du dich clever positionierst, kannst du hier sehr gute Chancen haben, auch ohne perfekten Lebenslauf.

Warum Düsseldorf 2026 für Data Analysten interessant ist#

Düsseldorf hat einen Vorteil, den viele Jobsuchende unterschätzen: Die Stadt ist groß genug für starke Arbeitgeber, aber nicht so überlaufen wie Berlin.

Du findest hier Unternehmen aus verschiedenen Branchen, zum Beispiel:

  1. Telekommunikation und Tech, etwa Vodafone Deutschland.
  2. Handel und E-Commerce, etwa Douglas, Metro und C&A.
  3. Industrie und Energie, etwa Henkel, Uniper und Rheinmetall.
  4. Beratung und Wirtschaftsprüfung, etwa Deloitte, PwC, KPMG und Accenture.
  5. Banken, FinTech und Versicherungen, etwa HSBC Deutschland, Targobank und ERGO.
  6. Startups und Scaleups mit Nähe zu Köln, Essen, Dortmund und dem Ruhrgebiet.

Das ist gut für dich, weil Data Analyst Rollen nicht nur in reinen Tech-Firmen entstehen. Viele Jobs sitzen mitten im Business: Marketing, Sales, Finance, Operations, Supply Chain, Customer Experience oder Risk.

Ein Data Analyst bei Vodafone kann zum Beispiel Kundendaten auswerten, Churn-Risiken erkennen und Kampagnen verbessern. Bei Henkel geht es eher um Produktionsdaten, Pricing oder Supply Chain. Bei Douglas können Webshop-Daten, Conversion Rates und Customer Lifetime Value wichtig sein.

Der Jobtitel klingt gleich, der Alltag ist aber komplett anders.

Was macht ein Data Analyst in Düsseldorf wirklich?#

Viele Stellenanzeigen klingen, als müsstest du halb Data Scientist, halb Software Engineer und halb Unternehmensberater sein. Ja, das sind drei Hälften, genau so fühlt es sich oft an.

In der Praxis geht es meistens um fünf Dinge:

  1. Daten aus verschiedenen Quellen ziehen.
  2. Daten bereinigen und strukturieren.
  3. Dashboards und Reports bauen.
  4. Muster erkennen und erklären.
  5. Empfehlungen an Teams geben, die keine Datenmenschen sind.

Typische Tools sind:

  1. SQL.
  2. Excel oder Google Sheets.
  3. Power BI oder Tableau.
  4. Python oder R.
  5. Snowflake, BigQuery, Databricks oder ähnliche Data Platforms.
  6. Jira, Confluence, Salesforce, SAP oder HubSpot.

Gerade in Düsseldorf ist Power BI häufig, weil viele größere Firmen Microsoft-nah arbeiten. SAP-Kenntnisse sind ebenfalls ein Plus, besonders bei Konzernen und Industrieunternehmen. Wenn du also SAP BW, SAP Analytics Cloud oder einfache SAP-Datenstrukturen kennst, erwähne das klar in deiner Bewerbung.

Gehalt: Was verdienen Data Analysten in Düsseldorf 2026?#

Kommen wir zum Punkt, der dich wahrscheinlich am meisten interessiert.

Für Data Analyst Jobs in Düsseldorf kannst du 2026 grob mit folgenden Jahresgehältern rechnen:

  1. Junior Data Analyst: €42k bis €55k.
  2. Data Analyst mit 2 bis 4 Jahren Erfahrung: €55k bis €70k.
  3. Senior Data Analyst: €70k bis €88k.
  4. Lead Data Analyst oder Analytics Manager: €85k bis €105k.
  5. Data Analyst in Beratung mit hoher Reisetätigkeit: oft €55k bis €80k, abhängig von Level und Bonus.
  6. Data Analyst in Banken, Versicherungen oder Energie: oft €60k bis €90k.

Natürlich hängt viel von Branche, Firmengröße und deinem Profil ab. Ein Junior bei einem kleinen Startup bekommt vielleicht €43k. Ein Analyst mit starkem SQL, Power BI, Stakeholder-Erfahrung und Finance-Know-how kann bei einem Konzern eher bei €68k bis €78k landen.

Zum Vergleich: In Berlin findest du mehr Startup-Rollen, oft mit Gehältern zwischen €45k und €75k für Data Analysten. München liegt häufig höher, gerade bei BMW, Siemens oder Allianz, aber auch die Lebenshaltungskosten sind härter. In Düsseldorf ist das Verhältnis aus Gehalt, Mietniveau und Jobangebot ziemlich solide.

Gehaltswunsch in der Bewerbung: Was schreibst du?#

Wenn in der Anzeige steht „Bitte Gehaltsvorstellung angeben“, dann mach es nicht komplizierter als nötig.

Gute Formulierungen sind:

  1. „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei €62.000 brutto jährlich, abhängig vom Gesamtpaket und den konkreten Aufgaben.“
  2. „Für die beschriebene Rolle sehe ich meine Gehaltsvorstellung bei €68.000 brutto pro Jahr.“
  3. „Auf Basis meiner Erfahrung mit SQL, Power BI und Stakeholder Reporting liegt meine Vorstellung bei €72.000 brutto jährlich.“

Wenn du flexibel bleiben willst, nenne eine Spanne:

„Meine Gehaltsvorstellung liegt je nach Verantwortungsgrad und Gesamtpaket zwischen €60.000 und €68.000 brutto jährlich.“

Wichtig: Mach die Spanne nicht zu breit. „€50k bis €80k“ wirkt unsicher. Besser sind €5k bis €8k Abstand.

Wenn du aktuell wenig Erfahrung hast, aber gute Projekte zeigen kannst, kannst du selbstbewusst bleiben. Ein Portfolio mit echten Dashboards, SQL Queries und klaren Business-Fragen kann mehr wert sein als ein weiterer Kurs auf deinem Lebenslauf.

Advertisement

Welche Skills Arbeitgeber 2026 wirklich sehen wollen#

Viele Bewerber schreiben einfach „SQL, Python, Power BI“ in den Lebenslauf. Das reicht nicht mehr. Arbeitgeber wollen sehen, was du mit diesen Tools gemacht hast.

1. SQL, aber bitte nicht nur SELECT *

SQL ist der Pflichtskill. Ohne SQL wird es schwer, besonders bei Firmen mit größeren Datenbanken.

Du solltest sicher sein bei:

  1. Joins.
  2. Aggregationen.
  3. Window Functions.
  4. CTEs.
  5. Subqueries.
  6. Datenqualität prüfen.
  7. Performance-Grundlagen.

Im Lebenslauf klingt das besser so:

„Analysierte monatlich 2,3 Mio. Kundentransaktionen mit SQL, identifizierte Abbruchmuster im Checkout und unterstützte Maßnahmen zur Senkung der Drop-off-Rate um 11 Prozent.“

Das ist viel stärker als:

„SQL Kenntnisse.“

2. Power BI oder Tableau mit Business-Sinn

In Düsseldorf ist Power BI sehr stark vertreten. Viele Teams arbeiten mit Microsoft 365, Azure und Power BI Service. Tableau findest du auch, besonders in internationalen Firmen und Beratungen.

Zeig nicht nur, dass du Dashboards bauen kannst. Zeig, dass deine Dashboards Entscheidungen verbessern.

Beispiel:

„Erstellte ein Power BI Dashboard für Sales Performance in 12 Regionen, reduzierte manuelle Reporting-Zeit von 6 Stunden auf 45 Minuten pro Woche.“

Das versteht auch ein Hiring Manager ohne Datenhintergrund.

3. Python ist ein Plus, kein Ersatz für Denken

Python ist hilfreich für Automatisierung, Datenbereinigung und schnelle Analysen. Pandas, NumPy, Matplotlib, Seaborn und vielleicht scikit-learn reichen für viele Analystenrollen.

Aber: Du musst nicht wie ein Machine Learning Engineer auftreten, wenn die Stelle Analytics im Marketing sucht.

Besser ist:

„Automatisierte wiederkehrende Excel-Reports mit Python und reduzierte Fehlerquellen bei wöchentlichen KPI-Auswertungen.“

4. Kommunikation ist kein Soft-Skill-Blabla

Data Analysten werden nicht bezahlt, weil sie schöne Tabellen lieben. Sie werden bezahlt, weil sie Fragen beantworten.

Typische Fragen sind:

  1. Warum sinkt die Conversion Rate?
  2. Welche Kundengruppe kündigt häufiger?
  3. Welche Produkte haben schwache Margen?
  4. Welche Kampagne bringt wirklich Umsatz?
  5. Wo entstehen Prozesskosten?
  6. Welche Region performt schlechter und warum?

Wenn du erklären kannst, was deine Analyse für Sales, Marketing, Finance oder Operations bedeutet, bist du deutlich stärker als jemand, der nur technische Begriffe sammelt.

Die besten Branchen für Data Analyst Jobs in Düsseldorf#

Düsseldorf ist kein One-Trick-Pony. Genau das macht den Standort attraktiv.

Telekommunikation

Vodafone Deutschland ist einer der sichtbaren Arbeitgeber in Düsseldorf. Data Analysten können dort an Kundendaten, Netzqualität, Vertragsdaten, Kampagnen oder App-Nutzung arbeiten.

Gehalt grob: €55k bis €85k, je nach Erfahrung und Team.

Handel und E-Commerce

Douglas, Metro und C&A sind Beispiele für Unternehmen, bei denen Analytics nah am Umsatz sitzt. Hier geht es oft um Warenkörbe, Pricing, Verfügbarkeit, Retouren, Kundenbindung und Online-Marketing.

Gehalt grob: €48k bis €78k.

Energie und Industrie

Uniper, Henkel und Rheinmetall zeigen, dass Düsseldorf und Umgebung auch für analytische Rollen in Industrie, Produktion und Energie interessant sind. Hier können SAP, Supply Chain Daten, Forecasting und Finance Analytics wichtig sein.

Gehalt grob: €58k bis €90k.

Banken und Versicherungen

HSBC Deutschland, Targobank und ERGO suchen regelmäßig datenstarke Profile. Risk, Fraud, Controlling, Customer Analytics und Regulatory Reporting sind klassische Themen.

Gehalt grob: €60k bis €92k.

Beratung

Deloitte, Accenture, PwC, KPMG und andere Beratungen bieten Analystenrollen mit Projektarbeit. Du lernst viel, hast aber oft mehr Druck, mehr Abstimmungen und manchmal Reisetätigkeit.

Gehalt grob: €50k bis €80k, Senior und Manager-Level deutlich höher.

Bewerbung: So baust du deinen Lebenslauf für Data Analyst Jobs#

Dein Lebenslauf muss schnell zeigen: Du kannst Daten in Ergebnisse übersetzen.

Recruiter schauen oft nur wenige Sekunden auf die erste Version. Also mach es ihnen leicht.

Oben: Profil mit klarer Positionierung

Statt:

„Motivierter Data Analyst mit Interesse an Daten.“

Besser:

„Data Analyst mit 3 Jahren Erfahrung in SQL, Power BI und Customer Analytics. Fokus auf KPI-Reporting, Dashboard-Automatisierung und datenbasierte Empfehlungen für Marketing und Sales.“

Das sagt sofort, wo du reinpasst.

Skills: Sortieren statt alles reinwerfen

Mach keine wilde Skill-Wand mit 40 Begriffen.

Besser:

Analytics: SQL, Power BI, Tableau, Excel, KPI Reporting
Programming: Python, Pandas, Jupyter
Data Platforms: BigQuery, Snowflake, SAP BW
Business: Customer Analytics, Sales Reporting, Cohort Analysis, A/B Testing

Wenn du Tools nur einmal in einem Kurs gesehen hast, übertreib nicht. Im Interview fällt das schnell auf.

Berufserfahrung: Zahlen, Wirkung, Kontext

Jede Station sollte 3 bis 5 starke Bullet Points haben.

Nutze diese Struktur:

  1. Was war das Problem?
  2. Was hast du analysiert oder gebaut?
  3. Welches Tool hast du genutzt?
  4. Was war das Ergebnis?

Beispiel:

„Baute ein Power BI Dashboard für monatliches Management Reporting mit Daten aus Salesforce und SAP, reduzierte manuelle Excel-Aufbereitung um 70 Prozent.“

Noch eins:

„Analysierte Churn-Signale bei 180.000 Kunden mit SQL und Python, identifizierte drei Risikosegmente für gezielte Retention-Kampagnen.“

So wirkt dein Profil sofort konkreter.

Projekte zählen, wenn sie gut gemacht sind

Wenn du Quereinsteiger bist, brauchst du Projekte. Aber bitte keine langweiligen Titanic-Datensätze, die jeder zweite Kurs nutzt.

Besser sind Projekte mit Business-Bezug:

  1. Analyse von Lieferzeiten und Retouren in einem E-Commerce-Datensatz.
  2. Dashboard zu Umsatz, Marge und Produktkategorien.
  3. Churn-Analyse für Abo-Kunden.
  4. Marketing-Funnel mit Conversion Rates.
  5. Finanzanalyse mit Budget, Forecast und Ist-Werten.

Beschreibe Projekte wie echte Arbeit:

„Entwickelte ein Power BI Dashboard zur Analyse von 50.000 fiktiven E-Commerce-Bestellungen, inklusive Umsatzentwicklung, Retourenquote, Top-Kategorien und regionaler Performance.“

Ja, „fiktiv“ ist okay. Ehrlichkeit gewinnt.

Advertisement

Anschreiben: Brauchst du das 2026 noch?#

Manchmal ja. Besonders bei deutschen Unternehmen, Konzernen und traditionellen Arbeitgebern wird ein gutes Anschreiben noch gelesen. Nicht immer, aber oft genug.

Mach es kurz. Keine Lebensgeschichte.

Gute Struktur:

  1. Warum diese Rolle?
  2. Warum du?
  3. Welche zwei bis drei Belege zeigen deinen Fit?
  4. Freundlicher Abschluss.

Beispiel-Abschnitt:

„Besonders spannend finde ich an der Rolle die Verbindung aus Sales Analytics, Dashboarding und enger Zusammenarbeit mit Fachabteilungen. In meiner aktuellen Position habe ich mit SQL und Power BI ein Reporting für regionale Vertriebskennzahlen aufgebaut, wodurch wöchentliche Management-Reports deutlich schneller verfügbar waren. Genau diese Mischung aus technischer Analyse und klarer Business-Kommunikation möchte ich bei Ihnen einbringen.“

Das klingt menschlich, konkret und nicht wie ChatGPT aus der Dose.

Interviewfragen für Data Analyst Jobs in Düsseldorf#

Wenn du eingeladen wirst, kommen meist drei Arten von Fragen: fachlich, praktisch und kommunikativ.

Typische SQL-Fragen

  1. Was ist der Unterschied zwischen INNER JOIN und LEFT JOIN?
  2. Wie findest du doppelte Einträge?
  3. Wie berechnest du eine Conversion Rate nach Monat?
  4. Wann würdest du eine Window Function nutzen?
  5. Wie gehst du mit NULL-Werten um?

Bereite dich darauf vor, SQL live zu schreiben. Nicht perfekt, aber strukturiert.

Typische Business-Fragen

  1. Die Conversion Rate sinkt um 15 Prozent. Wie gehst du vor?
  2. Ein Dashboard zeigt plötzlich falsche Zahlen. Was prüfst du zuerst?
  3. Marketing und Sales widersprechen sich bei einer KPI. Was machst du?
  4. Welche Kennzahlen würdest du für einen Online-Shop tracken?
  5. Wie erklärst du ein technisches Ergebnis an Nicht-Datenleute?

Hier zählt deine Denkweise. Sag ruhig laut, wie du vorgehst.

Zum Beispiel:

„Ich würde zuerst prüfen, ob es ein Tracking- oder Datenqualitätsproblem gibt. Dann würde ich die Veränderung nach Kanal, Gerät, Region und Kundengruppe aufteilen. Erst wenn klar ist, wo der Rückgang sitzt, würde ich Hypothesen zu Kampagnen, UX oder Angebot prüfen.“

Das ist besser als sofort mit einem Tool um dich zu werfen.

Case Study oder Take-Home-Aufgabe

Viele Firmen geben dir eine kleine Aufgabe. Zum Beispiel: Datensatz analysieren, Dashboard bauen, Erkenntnisse präsentieren.

Achte auf diese Punkte:

  1. Klare Fragestellung.
  2. Saubere Datenprüfung.
  3. Wenige, aber starke Charts.
  4. Konkrete Empfehlungen.
  5. Keine überladene Präsentation.
  6. Annahmen offen nennen.

Ein guter Analyst zeigt nicht alles, was möglich ist. Ein guter Analyst zeigt, was wichtig ist.

Remote, Hybrid oder Office: Was ist in Düsseldorf realistisch?#

2026 ist Hybrid bei vielen Firmen Standard. Voll remote gibt es, aber weniger als während der Corona-Jahre. Gerade Konzernrollen in Düsseldorf erwarten oft 2 bis 3 Tage im Büro.

Typische Modelle:

  1. 2 Tage Office, 3 Tage remote.
  2. 3 Tage Office, 2 Tage remote.
  3. Teamtage einmal pro Woche.
  4. Remote innerhalb Deutschlands, aber selten komplett frei aus dem Ausland.

Wenn dir Remote wichtig ist, frag sauber nach. Nicht im ersten Satz, aber auch nicht erst nach dem finalen Angebot.

Gute Formulierung:

„Wie ist das Arbeitsmodell im Analytics-Team aktuell organisiert, und gibt es feste Teamtage im Düsseldorfer Büro?“

Das wirkt professionell und nicht so, als wolltest du nie auftauchen.

Quereinstieg: Hast du 2026 noch Chancen?#

Ja, aber du brauchst klare Beweise. „Ich interessiere mich für Daten“ reicht nicht.

Gute Ausgangsprofile für den Quereinstieg sind:

  1. Controlling.
  2. Marketing.
  3. Vertrieb.
  4. Operations.
  5. Supply Chain.
  6. Finance.
  7. Wirtschaftsprüfung.
  8. Customer Success.
  9. Produktmanagement.

Wenn du aus einem dieser Jobs kommst, hast du Business-Kontext. Jetzt musst du zeigen, dass du SQL, Reporting und Analyse draufpacken kannst.

Ein starkes Quereinsteiger-Profil klingt so:

„Ehemaliger Marketing Manager mit 5 Jahren Erfahrung in Kampagnensteuerung, jetzt spezialisiert auf SQL, Power BI und Funnel Analytics. Fokus auf Performance-Auswertung, CAC, Conversion Rates und Marketing ROI.“

Das ist viel besser als:

„Ich möchte mich beruflich neu orientieren.“

Fehler, die dich Bewerbungen kosten#

Hier kommen die Klassiker, die du leicht vermeiden kannst.

1. Du bewirbst dich auf alles

Data Analyst ist nicht gleich Data Analyst. Eine Rolle im Risk Reporting ist anders als eine im E-Commerce Marketing.

Passe deinen Lebenslauf an. Nicht komplett neu, aber die ersten 20 Prozent müssen sitzen.

2. Du nennst Tools ohne Ergebnis

„Python, SQL, Tableau“ ist nett. Ergebnisse verkaufen dich.

Schreib lieber:

„Automatisierte monatliche KPI-Auswertung mit Python und reduzierte manuelle Bearbeitungszeit um 5 Stunden pro Monat.“

3. Dein Lebenslauf ist zu technisch für Recruiter

Recruiter müssen dich verstehen, bevor ein Fachteam dich sieht. Schreib also nicht nur in Tool-Sprache.

Kombiniere Technik mit Business:

„SQL Analyse von Kundendaten zur Identifikation von Kündigungsrisiken.“

4. Du bist beim Gehalt zu schüchtern

Wenn du €65k wert bist und €52k sagst, wird selten jemand antworten: „Ach komm, wir geben dir freiwillig mehr.“ Mach deine Recherche und nenne eine vernünftige Zahl.

5. Du hast kein klares Profil

„Data, AI, Marketing, Product, Strategy, Scrum, Python, Coaching“ klingt vielseitig, aber auch unklar.

Für Data Analyst Jobs brauchst du eine klare Linie: Datenanalyse, Reporting, Business Impact.

Bewerbungsstrategie für Düsseldorf: So gehst du konkret vor#

Mach dir einen einfachen 4-Wochen-Plan.

Woche 1: Zielrollen definieren

Such dir maximal drei Zielrichtungen aus:

  1. Marketing Analytics.
  2. Finance Analytics.
  3. Sales Analytics.
  4. Operations Analytics.
  5. Risk Analytics.
  6. Product Analytics.

Dann passe deinen Lebenslauf für jede Richtung leicht an.

Woche 2: Firmenliste bauen

Erstelle eine Liste mit 30 bis 50 Arbeitgebern in Düsseldorf und Umgebung.

Beispiele:

  1. Vodafone.
  2. Henkel.
  3. Douglas.
  4. Metro.
  5. ERGO.
  6. Targobank.
  7. HSBC Deutschland.
  8. Uniper.
  9. Rheinmetall.
  10. Deloitte.
  11. Accenture.
  12. PwC.
  13. KPMG.
  14. Capgemini.
  15. C&A.

Schau auch nach Köln, Essen, Duisburg und dem Ruhrgebiet, wenn Hybrid okay ist.

Woche 3: Bewerbungen gezielt rausschicken

Bewirb dich nicht blind auf 80 Stellen. Schick lieber 15 bis 25 gute Bewerbungen.

Für jede Bewerbung:

  1. Jobtitel im Lebenslauf spiegeln, wenn passend.
  2. Top-Skills aus der Anzeige aufnehmen.
  3. Zwei relevante Erfolge nach oben ziehen.
  4. Gehaltswunsch sauber formulieren.
  5. PDF prüfen.

Woche 4: Interviews vorbereiten

Übe:

  1. SQL Aufgaben.
  2. Dashboard-Erklärung.
  3. Business Cases.
  4. Gehaltsantwort.
  5. „Erzähl mal über dich.“
  6. „Warum diese Firma?“
  7. „Warum Düsseldorf?“

Deine Antwort auf „Erzähl mal über dich“ sollte 60 bis 90 Sekunden dauern. Nicht länger.

Mini-Skript für „Erzähl mal über dich“#

Hier ist eine Vorlage, die du anpassen kannst:

„Ich bin Data Analyst mit Schwerpunkt auf SQL, Power BI und Business Reporting. In meiner letzten Rolle habe ich vor allem Sales- und Kundendaten analysiert, Dashboards aufgebaut und wiederkehrende Reports automatisiert. Besonders stark bin ich darin, technische Analysen so aufzubereiten, dass Fachbereiche damit Entscheidungen treffen können. An der Rolle bei Ihnen reizt mich, dass Analytics nah an konkreten Business-Fragen sitzt, zum Beispiel bei Kundenverhalten, Performance und Prozessverbesserung.“

Kurz. Klar. Erwachsen.

Fazit: Düsseldorf ist gut, wenn du konkret wirst#

Data Analyst Jobs in Düsseldorf 2026 bieten solide Gehälter, starke Arbeitgeber und viele Branchenoptionen. Du musst aber klar zeigen, welchen Wert du bringst.

SQL, Power BI und Python sind wichtig. Noch wichtiger ist, dass du echte Fragen beantworten kannst: Warum sinkt Umsatz? Welche Kunden kündigen? Wo verlieren wir Zeit? Welche Kampagne bringt Gewinn?

Wenn dein Lebenslauf diese Verbindung zeigt, steigen deine Chancen deutlich. Und beim Gehalt darfst du ruhig selbstbewusst sein: Für gute Data Analysten sind in Düsseldorf €55k bis €80k absolut realistisch, Senior-Profile können auch Richtung €90k gehen.

Bevor du die nächste Bewerbung abschickst, prüf schnell, ob dein Lebenslauf überhaupt durch ATS-Systeme kommt. Nutze den kostenlosen Checker von JobRise hier: https://jobrise.io/de/free-ats-checker/

Advertisement

Advertisement

Schick das der Person, die diese Woche das Interview hat.

Advertisement

Advertisement