Kurzer Check
Rate zuerst, ohne Punktabzug. Eine Kundin fragt, ob ein Müsliriegel für ihr Kind nussfrei ist. Ein KI-Tool auf deinem Handy sagt ja. Auf der Verpackung steht „Kann Spuren von Nüssen enthalten“. Was sagst du ihr?
Produktauskünfte, die richtig klingen, aber nicht stimmen. Ein KI-Tool (eine App, die Antworten auf das schreibt, was du eintippst) nennt eine Jacke vielleicht wasserdicht, obwohl auf dem Etikett wasserabweisend steht, oder behauptet, ein Ladegerät funktioniere mit einem Handy, das es nicht unterstützt. Es kann Wissenslücken mit selbstbewussten Vermutungen füllen, und wer auf diese Antwort hin kauft, kommt verärgert zurück, wenn die Jacke beim ersten kräftigen Regen durchweicht. Das Etikett und die offizielle Produktseite haben das letzte Wort.
Übersetzungen, die den Sinn verändern. In einem übersetzten Satz kann ein „nicht“ verloren gehen, oder aus einer höflichen Bitte wird ein Befehl. Halt es kurz. Zeig auf das Etikett.
Bei Produktfragen zählt eine kurze Prüfung am meisten.
flowchart LR
A[Kunde fragt nach einem Produkt] --> B[KI-Tool schlägt eine Antwort vor]
B --> C{Steht es auf dem Etikett oder in offiziellen Infos?}
C -->|Ja| D[Dem Kunden antworten]
C -->|Nein| E{Allergene oder Sicherheit?}
E -->|Ja| F[Nicht raten, jemanden holen, der es weiß]
E -->|Nein| G[Sagen, dass du nachsiehst, dann nachsehen]
Antworte nach dem Etikett
Vorher und nachher
Wechsle zwischen dem, was das KI-Tool gesagt hat, und dem, was du dem Kunden sagst.
Das KI-Tool sagt
Ja, diese Jacke ist wasserdicht.
Lücken füllen
Füll die Lücken so, dass deine Antwort vom Etikett kommt.
Was du sagst
wasserabweisend, . .
Probier es aus
Deine Schritte, etwa 2 Minuten
- 1.Such dir ein Produkt aus, nach dem Kunden oft fragen. Stell einem KI-Tool, das dein Laden erlaubt, eine Frage dazu, gleich die Antwort dann mit dem Etikett ab und notier jeden Unterschied.2 Min.